australischer Schwimmer; 2000 Olympiasieger mit der 4 x 100-m- und der 4 x 200-m-Freistilstaffel sowie Olympiazweiter über 100 m Schmetterling; 1998 Weltmeister über 100 m Schmetterling, 200 m Freistil, mit der 4 x 100-m-Lagen- und der 4 x 200-m-Freistilstaffel, WM-Zweiter über 100 m Freistil und mit der 4 x 100 m Freistilstaffel sowie WM-Dritter über 50 m Freistil; mehrf. Weltrekordler; 2020 Aufnahme in die International Swimming Hall of Fame
Erfolge/Funktion:
vierfacher Weltmeister 1998
Weltrekordler
* 13. August 1977 Gdynia (Polen)
Der Australier Michael Klim hatte sich für die Schwimmweltmeisterschaften 1998 vorgenommen, sieben Medaillen zu gewinnen. Mit dieser Zahl wollte er an den Amerikaner Mark Spitz erinnern, der seit seiner Kindheit sein Idol ist und in dessen Fußstapfen zu treten, er sich vornahm. Am Ende der Wettkämpfe stimmte die Zahl der gewonnenen Medaillen, die Qualität des Metalls aber (noch) nicht: Klim hatte "nur" vier Goldmedaillen erkämpft - bei Spitz waren es in München 1972 sieben. Gleichwohl hatte "King Klim", wie der bärenstarke Athlet von australischen Zeitungen genannt wird nachdrücklich seine internationale Ausnahmestellung bewiesen.
Laufbahn
Michael Klim verbrachte einige Jahre seiner Jugend in Deutschland und fing in Hamburg bei Gerhard Pfeiffer, dem Vater des Olympiazweiten und Staffelweltmeisters von ...